Die Themen-Specials

Produkte und Service
Bosch setzt auf die Kraft der Sonne

Die Kraft der Sonne...

Die Kraft der Sonne...

...übertrifft Tag für Tag den Energiebedarf der Weltbevölkerung um mehr als das 6.000-fache. Bosch macht diese Energie nutzbar und arbeitet an Technologien, die Energiesicherheit und Wirtschaftlichkeit in gleichem Maße garantieren können – in allen Bereichen: Silizium-Photovoltaik, Organische Photovoltaik, Solarthermie.

Silizium-Photovoltaik

Modernste Solartechnik auf höchstem Niveau

Solar Energy mit Hauptsitz in Erfurt ist der bisher jüngste Geschäftsbereich der Bosch-Gruppe.

Bosch Solar Energy liefert erstklassige Solarzellen und Module mit hohen Jahreserträgen auch bei nicht optimaler Sonneneinstrahlung. Die Voraussetzung dafür: Modernstes Produktionsequipment und exzellente Prozesse. Seit dem Jahr 2009 errichten wir im Auftrag unserer Kunden außerdem schlüsselfertige Solarkraftwerke mit ausgereifter Technologie und entsprechender Wirtschaftlichkeit. Dies stellen wir durch optimal aufeinander abgestimmte Komponenten sicher. Mittelfristig beabsichtigen wir, Ihnen als Systemanbieter sämtliche Bestandteile für Ihr Photovoltaikkraftwerk zu bieten – alles aus einer Hand, natürlich von Bosch. Dabei liegt der Fokus konsequent auf Produktqualität.

Im thüringischen Arnstadt fertigt Bosch Solar Energy Ingots und Wafer – die Vorprodukte
für die Solarzellenproduktion – sowie mono- und multikristalline Solarzellen. In Erfurt und Brandenburg/Havel produziert das Unternehmen ertragsstarke Dünnschicht-Solarmodule.

Der weltweite Photovoltaik-Markt wird auch in den kommenden Jahren kontinuierlich weiter wachsen, Marktbeobachter erwarten für 2010 Neuinstallationen in Höhe von 17 Gigawatt. Im Jahr 2013 werden weltweit insgesamt rund 85 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert sein. Deutschland war in den vergangenen Jahren dank einer starken Solarindustrie und politischer Unterstützung der mit Abstand bedeutendste Markt und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Andere Länder holen auf, allen voran China und die USA. Immer mehr Länder erkennen das Potenzial der Solarenergie und fördern die Photovoltaik als Technologie zur regenerativen Stromerzeugung.

Als starkes, weltweit aktives Unternehmen tragen wir mit unseren Produkten dazu bei, die Erzeugung von Kohlendioxid bei der Energiegewinnung zu vermeiden. Wir stehen für das Ziel, der Photovoltaik zu einem wesentlichen Anteil im Energiemix der Zukunft zu verhelfen. Um dies zu erreichen, verbessern wir permanent die Leistung unserer Zellen und Module, arbeiten an der Reduzierung der Herstellkosten und entwickeln die Zell- und Modulkonzepte der Zukunft.

 

Organische Photovoltaik

Das Fenster wird zum Kraftwerk

Die durchsichtige Kunststoff-Folie kam mit dem Postboten und klebt nun am Fenster. Die Sicht nach außen beeinträchtigt sie nicht. Trotzdem ist aus dem Fenster ein kleines Kraftwerk geworden, denn die unscheinbare Folie besteht aus lichtempfindlichem Material, das die Sonnenstrahlen in elektrische Energie umwandeln kann. Am Abend wird die Folie zur Lichtquelle und sorgt für Helligkeit im Haus.

Alles nur Zukunftsmusik? Nicht ganz. Die Bosch-Gruppe, der Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen und die Heliatek GmbH in Dresden haben eine Kooperation vereinbart, um Solarzellen aus Kunststoff zur Serienreife zu entwickeln. Die Organische Photovoltaik soll in einigen Jahren so günstig auf den Markt kommen, dass der Strom mit dem aus herkömmlichen Energiequellen konkurrieren kann. Während herkömmliche Solarzellen heute noch rund 350 Euro je Quadratmeter kosten, soll die Organische Photovoltaik unter vergleichbaren Voraussetzungen die Marke von 100 Euro unterschreiten.

„Mit der Organischen Photovoltaik wollen wir unserer Vision des energieautarken Hauses einen weiteren Schritt näher kommen“, betont Siegfried Dais, stellvertretender Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Eine große Herausforderung ist hierbei immer noch die Frage, wie in der Nacht Energie abgerufen werden kann, die am Tag mit Photovoltaik erzeugt wurde. Noch fehlen geeignete Speicher. Allerdings ist eine Zwischenetappe in Sicht: ein Gebäude, das genau so viel Energie abgibt, wie es vorübergehend von außen bezieht. Einige Bestandteile dieses Systems – zum Beispiel Solarthermie oder Holzpelletbrenner – gehören bereits zur Produktpalette von Bosch.

Solarthermie

Saubere Wärme durch Solarthermie

Nach Windenergie und Geothermie leisten Solarthermie-Anlagen im Vergleich zu anderen Systemen, die erneuerbare Energien nutzen, den größten Beitrag zur Deckung des weltweiten Energiebedarfs. Während des Betriebs entstehen keinerlei CO2-Emissionen. Für die Wassererwärmung eines Vier-Personenhaushaltes werden zwei Kollektoren mit einer Fläche von je gut zwei Quadratmetern benötigt.

2010 hat Bosch die Gas-Brennwert-Solarkombination Condens 6000 W auf den Markt gebracht. Sie verbraucht bis zu 30 Prozent weniger Energie als ein konventionelles Gas-Brennwertgerät und erreicht einen Systemnutzungsgrad von bis zu 124 Prozent. Das Gerät enthält eine patentierte Regelungsfunktion zur Optimierung solarer Systeme, die zusätzlich bis zu 15 Prozent Energie bei der Warmwasserbereitung und 5 Prozent bei der Heizungsunterstützung einspart. Außerdem sorgt die serienmäßige drehzahlgeregelte Heizungspumpe der Energieeffizienzklasse A dafür, dass die Condens 6000 W bis zu 70 Prozent an Hilfsenergie spart.

Der Markt für Sonnenkollektoren wächst kräftig. 2009 betrug das weltweite Umsatzvolumen 2,3 Milliarden Euro. Bis 2014 wird ein Wachstum auf 4,0 Milliarden Euro erwartet. Bosch stellt sich auf die zunehmende Nachfrage mit einem Ausbau der Fertigung ein: Die Fertigungskapazität von Bosch Thermotechnik in der Solarthermie beträgt weltweit über eine Million qm Kollektorfläche pro Jahr. 2009 und 2010 führte Bosch Thermotechnik eine neue Kollektorbaureihe für warme Klimazonen ein und dehnte seinen Solarvertrieb auf Lateinamerika und Australien aus. Als Systemlieferant erweiterte Bosch Thermotechnik außerdem sein Angebot an solaren Großanlagen. Im Jahr 2009 erzielte Bosch Thermotechnik 15 Prozent seines Umsatzes mit Systemen zur Nutzung regenerativer Energien. Bis 2020 soll dieser Anteil auf 30 Prozent steigen.

zum Seitenanfang