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Energie der Zukunft
Mit welchen Technologien sich regenerative Energien im Haus, im Auto und in der Industrie künftig stärker nutzen lassen. 

Energie der Zukunft

Energie der Zukunft

Im Mittelpunkt unserer großen Forschungsprojekte stehen Technologien, mit denen sich regenerative Energiequellen nutzen lassen, sowie neue Konzepte, die gewonnene Energie zu speichern. Dies schont nicht nur unsere fossilen Energiereserven, sondern schafft auch größere Unabhängigkeit von Energieimporten aus politisch instabilen Regionen. Um unsere Kompetenzen zu verstärken und Lösungsansätze zu beschleunigen, gehen wir Entwicklungspartnerschaften ein, vor allem in den Bereichen organische Photovoltaik, Energiegewinnung aus dem Meer sowie Lithium-Ionen-Batterien. Eingebunden sind wir auch in die vom Bundesministerium für Forschung und Entwicklung (BMBF) 2007 gestartete Hightech-Strategie zum Klimaschutz.

Solarzellen aus Farbstoff

Solarzellen aus Farbstoff

Zusammen mit der BASF SE und der Heliatek GmbH entwickeln wir Solarzellen auf Basis organischer Farbstoffe, die deutlich kostengünstiger herzustellen sind. Das Resultat werden Folien sein, die aus mehreren dünnen Farbstoffschichten bestehen und vielfältige Anwendungsgebiete erschließen. So lassen sich diese Folien an Fenstern oder auf Fahrzeugdächern anbringen, auch faltbare Mobiltelefon-Ladegeräte sind damit vorstellbar. Auf den Markt kommen wird diese Technologie voraussichtlich 2015. Bis dahin muss es den Forschern aber noch gelingen, den Wirkungsgrad von etwa fünf Prozent auf mindestens zehn Prozent zu erhöhen.

Energie aus dem Meer

Energie aus dem Meer

BoschRexroth nutzt seine Erfahrung mit Windenergieanlagen, um gemeinsam mit Partnern leistungsfähige Antriebe für  Meeresenergieanlagen zu entwickeln. Erste Prototypen mit Getriebetechnik und Hydraulikkomponenten von BoschRexroth wurden vor der norwegischen und der britischen Küste errichtet. Die im Meeresboden verankerten Türme sind mit Rotoren versehen, die von der Gezeitenströmung angetrieben werden. Zwar steht diese Technologie – vergleichbar der Windenergie vor 40 Jahren – noch ganz am Anfang. Doch sie besitzt ein enormes Potenzial, das zu heben sich lohnt: Der Meeresenergie wird eine Energieerzeugungskapazität zugesprochen, die der Leistung von etwa 100 Kernkraftwerken entspricht. Die mit der Pilotanlage Seaflow an der britischen Südküste erzeugte Energie reicht beispielsweise aus, um 300 Haushalte mit Strom zu versorgen. In den kommenden Jahren müssen weitere Pilotanlagen zeigen, ob die neue Technologie für den Einsatz unter Wasser tatsächlich geeignet ist.

Antrieb aus der Batterie

Antrieb aus der Batterie

Zwar werden für den heute bereits realisierten Hybridantrieb meist noch Nickel-Metallhydrid-Batterien verwendet. Die Zukunft aber gehört der Lithium-Ionen-Akkutechnik, wie sie von Bosch bereits erfolgreich bei Elektrowerkzeugen eingesetzt wird. Denn Lithium-Ionen-Akkus sind kleiner, leichter und entladen sich kaum, wenn sie längere Zeit nicht genutzt werden. Bevor diese Technologie für den Automobilantrieb eingesetzt werden kann, muss ihre Leistungsdichte noch steigen und größere Reichweiten ermöglichen. Im Rahmen der vom Bundesministerium für Forschung und Entwicklung (BMBF) initiierten Innovationsallianz „Lithium Ionen Batterie 2015“ beteiligt Bosch sich deshalb zusammen mit BASF, Evonik Industries, LiTec und VW an deren Weiterentwicklung für den Einsatz beim Elektroantrieb. Mit Samsung haben wir inzwischen auch die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Entwicklung, Fertigung und zum Vertrieb von Lithium-Ionen-Batterie-Systemen beschlossen.

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